Winter is coming!

Die kälteren Monate stehen vor der Tür und die Umrüstung von Sommer- auf Winterreifen kostet Geld und vor allem Zeit. Ganzjahresreifen oder auch Allwetterreifen sind die Alternative. Doch lässt sich damit Geld sparen und sind sie für jeden geeignet?

Ganzjahresreifen ersparen den halbjährigen Wechsel der Reifen und dadurch Zeit und Kosten. Jedoch sind Ganzjahresreifen in der Anschaffung teuer und werden das ganze Jahr gefahren. Dadurch nutzen sie schneller ab und müssen so öfters neu angeschafft und ausgetauscht werden. Zudem sind Ganzjahresreifen nicht für jeden Autofahrer geeignet.

Im Sommer und Winter können Ganzjahresreifen zwar eingesetzt werden, reichen allerdings beispielsweise nicht mit einer guten Wintereignung an einen reinen Winterreifen heran. Allwetterreifen sind geeignet für schneearme Gebiete oder in der Stadt, wo in der Regel gestreut wird. Bei extremem Wintereinbruch sollte das Fahrzeug stehen gelassen werden können.

Grundsätzliche Herausforderung bei der Entwicklung eines Ganzjahresreifens sind die gegensätzlich kombinierten Eigenschaften. Auf Schnee haben die Reifen keine so gute Traktion wie Winterreifen und im Sommer haben sie mit einer weicheren Gummimischung einen höheren Abrieb als Sommerreifen. Wenn also das ganze Jahr über die beste Leistung erwartet wird, sollten die Reifen regelmäßig gewechselt werden. Zudem kann während des Wechsels eine regelmäßige Sichtkontrolle, z. B. der Bremsen, vorgenommen werden.

Wer sich dennoch für die Variante der Ganzjahresreifen entscheidet, sollte auf die Kennzeichnungen und Symbole des Reifens achten. Bis zum 30. September 2024 gelten Reifen mit »M+S« (Matsch und Schnee) als wintertauglich, wenn sie bis zum 31. Dezember 2017 hergestellt worden sind. Danach gelten nur Reifen als wintertauglich, wenn sie mit dem Alpine-Symbol auf der Reifenflanke gekennzeichnet sind. (Bergpiktogramm mit Schneeflocke)

Ihr Autohändler oder Reifenfachhandel berät Sie gerne zu dem Thema.

Quelle: NORD24, SP-X, mab (t-online.de)